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Neubau in der Golzheimer Siedlung

Schlicht, elegant und fröhlich.

Die Lage

Die Golzheimer Siedlung ist ein Wohngebiet im Düsseldorfer Norden. Als Denkmalbereich unterliegt sie seit 2014 dem Ensembleschutz des Denkmalschutzgesetzes Nordrhein-Die Golzheimer Siedlung ist ein Wohngebiet im Düsseldorfer Norden. Als Denkmalbereich unterliegt sie seit 2014 dem Ensembleschutz des Denkmalschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen. 1935 als Schlageter-Siedlung geplant, ist sie eine Mustersiedlung aus der Zeit des Nationalsozialismus. Begrenzt von der Rotterdamer Straße als Uferstraße am Rhein, dem Nordpark Düsseldorf, der Kaiserswerther Straße und dem Reeser Platz entstand die Siedlung bis 1937 im Zusammenhang mit der Reichsausstellung „Schaffendes Volk“.

Schlicht, elegant und fröhlich.

Die Herausforderung

Die Einbindung eines neuen Gebäudes in ein historisches Stadtviertel, das einen engmaschigen Bebauungsplan aufweist und durch seine Homogenität geprägt ist, ist eine schwierige Aufgabe.

Der Neubau für eine 6-köpfige Familie in der „Golzheimer Weißen Siedlung“ zeigt, wie dies auch mit einer modernen Architektursprache gelingen kann. Mit seiner einfachen und aufs Wesentliche reduzierten Straßenfassade vermeidet es jede Prahlerei, strahlt durch seine elegante Zurückhaltung dennoch Raffinesse aus und fügt sich in die bestehende Nachbarschaft aus den 30er Jahren ein. Der gestalterische Ansatz ist klar und bewusst gewählt: geradlinig, monolithisch und auf das Wesentliche reduziert, unter Verwendung der durch den Bebauungsplan vorgegebenen Materialien und dennoch nicht historisierend.

Der Zugang des Hauses erfolgt über den großzügig überdachten und in die Kubatur eingeschnittenen Eingangsbereich. Schon hier erfährt man die Offenheit und Komplexität des Erdgeschosses und erhascht einen Blick in den Garten.

Großzügige, rahmenlose Fenster zum Garten schaffen eine fließende Verbindung zwischen Innen- und Außenraum.

Der Zugang des Hauses erfolgt über den großzügig überdachten und in die Kubatur eingeschnittenen Eingangsbereich. Schon hier erfährt man die Offenheit und Komplexität des Erdgeschosses und erhascht einen Blick in den Garten.

Leidglich die Nebenräume, wie „Schmutzschleuse“, Garderobe und Gäste-WC werden durch Wände abgetrennt.

Ansonsten fließt der Raum und grenzt die Lebensbereiche durch seine unterschiedlich hohen Decken und monolithischen Einbauten, wie zum Beispiel den Kamin ab.

Großzügige, rahmenlose Fenster zum Garten schaffen eine fließende Verbindung zwischen Innen- und Außenraum.

Die zentrale Stahlfalttreppe mit ihren freitragenden Stufen eröffnet Sichtachsen – vom Eingang durch das gesamte Haus bis hin zum Garten. Vom Wohnbereich abgeschirmt wird sie von einer Sichtbetonwand. Wie eine Skulptur windet sie sich durch die vier Geschosse.

Auf die Kinderzimmer und das Kinderbad im ersten Geschoss…

…folgt der Elternbereich mit Schlafzimmer, Masterbar und Ankleide- ein Rückzugsraum, der durch seine Kombination von Travertin, Teakholz, Korbgeflecht und hellen Pastellfarben eine besondere Wärme ausstrahlt.

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